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Bremervörder Zeitung vom 29. Juli 2005
Gedenkstättenarbeit auf gutem Weg
Gedenkstättenverein würdigt “konstruktive Zusammenarbeit” mit der Stiftung Lager Sandbostel
 

Bremervörde (bz). Der Vorstand des Vereins Dokumentations­ und Gedenkstätte Sandbostel zog auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause ein sehr positives Resümee der Arbeit im ersten Halbjahr. Dabei wurde die konstruktive Zusammenarbeit mit den Gremien der neu gegründeten Stiftung Lager Sandbostel gewürdigt.

„Der Verein wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Einrichtung einer Gedenkstätte in Sandbostel auf diesem Weg vorankommt”, heißt es in einer Mitteilung des Vorstands. Im Mittelpunkt der Vorstandssitzung stand das achttägige Besuchsprogramm, das der Gedenkstättenverein anlässlich des 60. Jahrestags der Befreiung des Lagers rund um den 29. April organisierte. Sein eindrucksvoller und harmonischer Verlauf wurde auch in den zahlreichen seither eingetroffenen Dankschreiben ehemaliger Lagerinsassen, unter anderem aus Russland, Großbritannien, Polen und den Niederlanden, bekundet.

“Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne die großzügige finanzielle Unterstützung durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” in Berlin und die Stiftung „Niedersächsische Gedenkstätten”, so der stellvertretende Vorsitzende des Gedenkstättenvereins Dr. Klaus Volland. Ansprechpartner für den pädagogischen Besucherdienst in Sandbostel ist weiterhin Klaus Volland , dessen Beauftragung vom niedersächsischen Kultus­ ministerium verlängert worden ist.

 
 
 
 

Dr. Klaus Volland, dessen Beauftragung vom niedersächsischen Kultusministerium jetzt verlängert
wurde, ist Kontaktperson für den pädagogischen Besucherdienst. Unser Foto entstand im Mai, als 160
Niederländer die Lagerstätte besichtigten.

Foto: C. Borgardt
 

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