Dr. Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestags-fraktion, und Wolfgang Börnsen, medien- und kulturpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, informieren sich über die Gedenkstätte.
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Bremervörder Zeitung 28. Februar 2009
 
 

Unterstützung zugesagt

 
 

CDU-Bundestagsabgeordnete besuchten Gedenkstätte Sandbostel

 
  Dr. Martina Krogmann (von links), Clement-Volker Poppe, Karl-Heinz Buck und Wolfgang Börnsen.  
  Der Stiftungsvorsitzende erläutert die Sanierungsmaßnahmen an den historischen Gebäuden: Dr. Martina Krogmann (von links), Clement- Volker Poppe, Karl-Heinz Buck und Wolfgang Börnsen.                                                                          Foto: bz  
 
Sandbostel (bz). Gemeinsam mir der CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahl-kreises Stade/Cuxhaven, Dr. Martina Krogmann, hat der CDU-Bundestags-abgeordnete Wolfgang Börnsen am Mittwoch die Gedenkstätte Sandbostel besucht.
Empfangen wurden die Politiker von dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Lager Sandbostel, Clement-Volker Poppe, dem Stiftungsvorsitzenden Karl-Heinz Buck, dem Projektkoordinator der Stiftung und Leiter der Gedenkstätte, Andreas Ehresmann und dem pädagogischen Leiter der Gedenkstätte, Burkhard Rexin.
Bei einem Rundgang über das Gelände erläuterten Buck und Ehresmann die vielschichtigen historischen Ereignisse und die weithin sichtbaren Umgestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen. Wolfgang Börnsen, der Mitglied im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien ist, zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem Gedenkstättengelände mit seinem historischen Gebäudebestand und lobte das große ehrenamtliche Engagement. Nur dieses hätte es ermöglicht, dass sich das Gelände heute so eindrucksvoll darstellt. Nach einem Rundgang durch die Dauerausstellung in der provisorischen Dokumentationsstätte erläuterte Burkhard Rexin die pädagogischen Ansätze und das pädagogische Konzept der Gedenkstätte. Börnsen, der als Leiter eines eigenen Heimatmuseums und als ehemaliger Realschullehrer gleich mehrfach Berührungspunkte mit der pädagogischen Arbeit in der Gedenkstätte hat, zeigte sich sehr interessiert und empfahl, dass Schulklassen sich bei Gedenkstättenbesuchen neben der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes auch praktisch an dem Erhalt des historisch einmaligen Ensembles beteiligen sollten.
In einer abschließenden Gesprächsrunde erläuterte Karl-Heinz Buck den derzeitigen finanziellen Rahmen und die geplanten weiteren Schritte. Insbesondere verwies Buck darauf, dass zum Herbst hin ein Antrag bei Bund und Land gestellt werden soll, um aus der Bundesgedenkstättenförderung eine anteilige Finanzierung zur Sanierung einer historischen Baracke, als langfristige Dokumentationsstätte und zur Erarbeitung einer neuen umfangreichen Dauerausstellung zu erhalten. Dr. Martina Krogmann und Wolfgang Börnsen sagten daraufhin beide ihre Unterstützung eines Antrages zu.
 

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