Tag des offenen Denkmals
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Am 9. September findet bundesweit wieder ein Tag des offenen Denkmals statt, an dem wir uns gemeinsam mit der Stiftung Lager Sandbostel beteiligen.

Das Schwerpunktthema dieses Jahr: Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten.

Auch wir haben Sakralbauten zu bieten. Außer der evangelischen Lagerkirche und einer ehemaligen katholischen Kirche, die beide am 9. September zu besichtigen sind, wurde bei einer vor kurzen durchgeführten bauhistorischen Untersuchung auch in einer der damaligen Wohnbaracken der Kriegsgefangenen ein Zimmer entdeckt, in dem früher Gottesdienste abgehalten wurden. An einer Wand des Zimmers sind Wandmalereien zu erkennen, die wir anhand eines Fotos eindeutig diesem sakralen Raum zuordnen konnten.

Die evangelische Lagerkirche entstand als einfache Wellblechhütte, die von SS- und NS-Angehörigen, die nach der Lagerbefreiung im Lager interniert wurden, zu einer Kirche ausgebaut wurde. Der Altar und die Rückwand, beide aus Steinen von abgerissenen Lagerbaracken gemauert, sind noch original.

Die katholische Kirche wurde in den 50er Jahren für jugendliche DDR-Flüchtlinge gebaut, die von 1952-1960 im Lager untergebracht waren.

Die katholische Kirche sowie die Dokumentationsstätte im Haus „Altenberg“ sind von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die evangelische Lagerkirche ist im Rahmen von Führungen, die um 11.00, 13.00 und um 15.00 Uhr stattfinden, geöffnet.

 
 
Evangelische Lagerkirche   Ehemalige katholische Kirche
Die evangelische Lagerkirche, in der heute noch Gottesdienste gehalten werden.   Hier sehen sie die ehemalige katholische Kirche, die in den 50er Jahren für die DDR-Flüchtlinge errichtet wurde.
 
     
     

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